Nebenstimmen #36: Thorsten Schütte & Norbert Ommer (DE)

Shownotes

In „Nebenstimmen“ hören Sie Gespräche von Ensemble-Mitgliedern mit von ihnen selbst ausgewählten Gesprächspartnerinnen und -partnern zu Musik, Kunst und Leben. In dieser Folge spricht der Klangregisseur des Ensemble Modern, Norbert Ommer, mit dem Dokumentarfilmer Thorsten Schütte über seinen Film „Ensemble Modern – Why we play“, der ab Juni 2026 in die Kinos kommt. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, warum „Why we play“ ein ungewöhnlicher Musikfilm ist – einer, der nicht das fertige Ergebnis in den Mittelpunkt stellt, sondern die fragilen, prozesshaften Momente des gemeinsamen Arbeitens. Thorsten Schütte beschreibt die Herausforderung, Musik filmisch erfahrbar zu machen, Prozesse abzubilden und jedem Ensemblemitglied eine Stimme zu geben. Ausgangspunkt seiner Arbeit ist dabei ein prägendes Erlebnis: ein Konzert des Ensemble Modern und Frank Zappa im Jahr 1992, das ihm den entscheidenden Impuls gab, Dokumentarfilme zu machen. Zudem tauschen sich beide über Ausbildungswege für junge Film- und Klangregisseur*innen aus und reflektieren ihre eigenen künstlerischen Erfahrungen.

Thorsten Schütte, Dokumentarfilmer Norbert Ommer, Klangregie

Musik Jingle: Conlon Nancarrow: Study No. 5, arrangiert von Dietmar Wiesner Sprecherin Jingle: Eva Böcker

ensemble-modern.com

Transkript anzeigen

00:00:03: Nebenstimmen.

00:00:07: Der Podcast von und mit Mitgliedern des Ensemble Modern.

00:00:13: In Nebenstimmen hören Sie Gespräche von Ensemble-Mitgliedern, mit von Ihnen selbst ausgewählten Gesprächspartnerinnen und Partnern zu Musik, Kunst und Leben.

00:00:24: Erfahren Sie woran die Musikerinnen und Musiker gerade arbeiten – und was sie persönlich beschäftigt.

00:00:33: Guten Tag!

00:00:34: Ich darf euch begrüßen.

00:00:35: zum Podcast des Ensole Modern.

00:00:37: Mein Gast heute ist der Regisseur Thorsten Schütte.

00:00:41: Er ist ein deutscher Filmemacher und Autor mit einer Spezialisierung für Dokumentarfilme.

00:00:45: Ich hoffe, das war jetzt richtig Thorsten, richtige Ankündigung!

00:00:48: Mein Name ist Norbert Ommmer und ich bin Mitglied des Assaults Moderne und der Klangregisseur des Assauts Modernes.

00:00:54: Thorsten Schlütte ist auch ein langer Wegbegleiter des Asshauls Moderne.

00:00:57: Wir betreffen uns heute hier im Haus der Deutschen Assault-Akademie im Vorfilm des Previewes der Filmpremiere zu Assault Modern.

00:01:05: Why We Play Lieber Thorsten, also ich hatte es eben schon gesagt.

00:01:09: Ich freue mich sehr dass du da bist und dass wir das schaffen heute zu sprechen.

00:01:13: Wir sind ein bisschen außer Atem weil wir uns beides schicken mussten hier hinzukommen aber wie immer hat es gut geklappt bei uns.

00:01:21: ja.

00:01:21: meine erste Frage ist Wie ist es zu dem Film gekommen?

00:01:25: Ja herzlichen Dank für die Einladung!

00:01:27: Wie kam's zum Film?

00:01:28: Das kann man aus heutiger Warte sagen war ein langer Weg.

00:01:33: Ich kenne euch ja schon recht lange.

00:01:36: Hab euch glaube ich das erste mal gesehen, in der Alten Opa mit Frank Zapper und Jarlo Schark.

00:01:44: Und hab eigentlich euch danach nicht mehr aus den Augen verloren weil es so ein einschneidendes Erlebnis war.

00:01:53: Irgendwann formulierte sich dann der Gedanke, der zahlte Gedankel einen Film über euch zu machen.

00:01:59: Ich glaube wir sind im Jahr zwei Tausend neunzehn darüber ins Gespräch gekommen.

00:02:06: Aber wie stellt man so was an?

00:02:08: Habt ihr da überhaupt die Offenheit für, und wie schaff ich das als Musikdokumentarfilmer ein Film über zeitgenössische Musik zu machen.

00:02:19: Das war natürlich schon auch eine Herausforderung mit vielen Fragezeichen erst mal für mich.

00:02:25: Und ich bin ja jetzt kein Experte für Zeit genügend.

00:02:30: Ich würde eher sagen, ich bin ein Liebhaber und bin sehr neugierig macht natürlich schon seit langer Zeit Musikdokumentarfilme.

00:02:39: Auf das einen Seite fand ich es halt sehr, sehr spannend und herausfordernd auf der anderen Seite aber auch ein bisschen einschüchternd.

00:02:47: und mich jetzt in dieses Universum zu begeben.

00:02:52: Und die ersten Schritte waren eigentlich, man beschnuppert sich mal so ein bisschen.

00:02:56: Man läuft so ein bissel mit und schaut und Filme machen kostet ja auch Geld.

00:03:01: Das heißt, man muss dann irgendwann einen Konzept entwickeln und schauen wie man so etwas finanziert.

00:03:06: Aber die ersten Schritten waren eigentlich so wie gerade beschrieben?

00:03:10: Ja.

00:03:11: Was ... das hatte mich grade aufmerksam gemacht!

00:03:13: Was war das Einschüchternde für dich dabei?

00:03:16: Du hast ja schon sehr viele Sachen vorgemacht Du bist ja quasi ein Spezialist für Musikdokumentation.

00:03:23: Was war das Einschichtende für dich?

00:03:26: Vielleicht zwei alleine, das eine ist sozusagen auch neue musikzeitgenössische Musik.

00:03:33: Musikgeschichte, das ist ja an Berg, an

00:03:35: Bergten,

00:03:37: an Komponistinnen und Dirigenten, an Musikgeschichten usw.. Das heißt natürlich erst mal Vertiefung, Arbeit, Theorie, Historisches Wissen.

00:03:51: Lass man sich ein gewisser Weise aneignen kann.

00:03:54: aber das ist das eine des Anderes.

00:04:00: Wir hatten recht bald Ende XIX hatte ihr Das Jubiläumskonzert ist das Gründungskonzerte.

00:04:10: Schönberg in der alten Opa, da war ich zu Gast und dann wurden noch Werke von Iris Tia Schipphorst und Hans Sender aufgeführt.

00:04:20: Man schaut ein bisschen bei den Proben zu und beim Konzert waren wir auch.

00:04:24: Und das nächste ist natürlich wie löst man das denn auf?

00:04:29: Wie kannst du denn überhaupt ... ein intensives, audiovisuelles Erlebnis herstellen mit den Mitteln die man normalerweise hat.

00:04:39: Also im Dokumentar schon arbeiten wir meistens mit einer Kamera und Ton usw.

00:04:45: Das ist natürlich ein bisschen komplexer.

00:04:47: ja also wie folgst du der Partitur?

00:04:50: Wie kriegst Du Zugänge?

00:04:52: Wie bekommst Du Deine... All das hat am Anfang ganz erstmal ziemlich Kopfschmerzen bereitet.

00:04:58: aber

00:04:59: ich glaube Sobald ihr den Film dann seht.

00:05:03: Wir haben, glaube ich, ganz gute Lösungen gefunden im Laufe der Zeit.

00:05:06: Aber das finde ich auch vielleicht eine spannende Frage die sich jetzt daraus ergibt.

00:05:12: Wie hast du denn dein Konzept entworfen?

00:05:15: Also wie nach dieser Anfrage in dem Jahr zweizig neunzehn?

00:05:18: Erst mal allgemein, wie geht man konzeptionell vor als Regisseur und auch als Autor?

00:05:25: Und wie hast du das in diesem Fall umgesetzt?

00:05:30: Wir hatten die Vereinbarung, dass ich euch bei einzelnen Projekten... Was man nicht vergessen darf.

00:05:38: Nach den Neunzehnten kamen zwanzig und ab März zwanziger war dann der Corona-Kubing usw.

00:05:46: Da können wir gleich noch darüber sprechen was das dann bedeutet.

00:05:51: aber ich erinnere mich, dass Ich euch begleitet habe Panaprojekten, Ashley Fury war das, Anthony Chung.

00:06:03: Um sozusagen Tests zu drehen, kleine Miniaturen um auszuprobieren.

00:06:10: wie geht es überhaupt?

00:06:11: Wie mobil arbeiten wir?

00:06:14: viel vom Stativ mit den vielen Kameras arbeiten wir.

00:06:17: manche der Produktion die ihr hattet waren ja mit Truhntechnik versehen.

00:06:23: da war's dann nicht so komplizierend von dir und euch schon nie viel mikrofoniert war, aber andere Dinge ja auch gar nicht.

00:06:32: Wo wir sozusagen selber dann Rechnung tragen mussten.

00:06:34: Das heißt man kam so langsam rein und schaute sich dann sozusagen die Aufnahmen an die wir da gemacht haben.

00:06:41: Du probierst natürlich dann auch mit deinen objektiven Brennweiten, mit einer gewissen Menge an Kameras, mit der Kommunikation im Rahmen... Also du tastest dich ran und ich glaube am Anfang war das alles noch ein bisschen holperig bis wir dann irgendwann eine Sprache gefunden haben, die vor allen Dingen, sieht man glaub ich auch im Film vielmehr lange brennenweiten funktionieren.

00:07:06: Also auch das Glück sozusagen bei Proben dabei zu sagen, Generalproben zu haben, Durchläufe zu haben.

00:07:11: Das Werk kennt zu lernen und viele der Werke spielt ja neue Musik.

00:07:18: Das heißt dass das Große der Stücke die pro Jahr aufgeführt werden sind ja sozusagen druckfrisch.

00:07:26: Das heißt, es gibt jetzt auch keine Referenz.

00:07:29: Manchmal, wenn ihr Grisee spielt oder so hat man die Möglichkeit sich diese Dinge im Vorfeld anzuhören, aber bei den meisten Sachen gibt's das ja gar nicht.

00:07:36: Seitdem man hätte jetzt irgendwie Zugang zu MIDI-Files und so was.

00:07:40: Das heißt du bist wirklich ... Wenn du im Saal sitzt oben hörst du wieder Komponist selber die Sachen zum ersten Mal und musst dann erst mal schauen, wo sind wir denn hier gerade überhaupt mit Werk?

00:07:56: Das heißt, deine Vorbereitung ist zum einen eine technische Vorbereitung über Brennweiten, Organisationen von Kamera oder überhaupt von Teams die mit ihr zusammenarbeiten.

00:08:05: Das habe ich ja zum Teil sehen können wenn ich dabei war.

00:08:07: es waren ja auch unterschiedliche Teams.

00:08:09: allein daran lag ja schon eine Herausforderung immer die lange Strecke.

00:08:12: Aber du hast dich wahrscheinlich ja auch im Vorfeld mit den Komponisten und Personen beschäftigt, weil ich habe an dem Film später gesehen.

00:08:19: Ich hatte dir auch das Glück, an dein Nachbarbearbeitung nochmal zu wirken.

00:08:23: Welche tollen Fragen du gestellt hast?

00:08:25: Und die kommen nicht so aus der Hand.

00:08:27: dazu musst du eigentlich die Leute kennen muss man sich vorbereitet haben.

00:08:31: manchmal Glück sowas ja spontan aber in der Regel muss man vorbereitet sein.

00:08:38: Wie viel Zeit hat das für dich gekostet?

00:08:40: Allein die Vorbereitung für die einzelnen Drehs.

00:08:43: Ja, man muss differenzieren.

00:08:45: Die Vorbereitungen ... Als wir sagen, bei der Film besteht ja aus Tryouts,

00:08:51: aus

00:08:51: Proben durchläufen, aus Büroalltag, aus Gesellschaft der Versammlungen, aus Konzertaufzeichnungen und technischen Aufbauten abbauten und dann aber eben auch ins Gesprächen.

00:09:08: Und also die Vorbereitung auf die Gespräche mit den Dirigentinnen-Komponistinnen, vor allen Dingen auch Sammelmitgliedern, das bedarf natürlich einer großen Recherche.

00:09:23: Du schaust halt was gibt es da?

00:09:24: Also für auch da ja, für namhafte Komponisten

00:09:29: usw.,

00:09:29: findet man da einiges im Vorbereitungen auf die Gespräche mit den Musikerinnen und Musikern gar nicht so viel.

00:09:38: Es gibt natürlich im Haus hier einen Fundus, ihr habt ja auch selber eure Publikationen in denen immer wieder kleine Briefe, Botschaften, Interviews geführt werden.

00:09:52: was mir unheimlich geholfen hat sind tatsächlich die Podcast zu dem ich jetzt gerade selber werde.

00:10:01: Das war wirklich extrem hilfreich, um zu sehen.

00:10:04: Also in den Podcasts die ihr hier macht, da befragen ja die Musikerinnen und Musiker, die Kollegen mit denen sie arbeiten und daraus zu spüren also wo wie tickt ihr denn?

00:10:15: Und was sind denn eure Fragen und Interessen, Neugier usw.

00:10:19: Das hat mir wirklich extrem geholfen in der Vorbereitung und auch immer als Referenz darauf.

00:10:24: Ich glaube manchmal hilft es einfach auch dann Bezug zu nehmen und so wie du damals in deinem Gespräch mit Wolfgang Riem und so weiter.

00:10:31: Du siehst dir das denn selber?

00:10:33: Also so näher man sich an und so erweckt man zumindest den Einschauern dass man irgendwie halbwegs Ahnung oder aufrichtiges Interesse hat an den Sachen von denen man erzählt.

00:10:47: Jetzt muss ich noch eine Frage stellen, worin besteht für dich der größte Reiz dieser Arbeit?

00:10:53: Man kann die an verschiedenen Phasen jetzt einteilen.

00:10:55: Wir haben gerade ein Teil der Vorbereitung gesprochen und vielleicht gibt es einen Teil davor so einer Ideenfindung.

00:11:02: aus deiner Arbeit sehe ich, dass du hier auch die Idee hast etwas zu machen und das dann kreierst.

00:11:08: Dann gibt es die Zeit der Vorbereitung, da gibt's die Zeit für Aufnahmen oder die Zeit nach Bearbeitung.

00:11:14: Das sind ja große Zeitabschnitte immer, die unterschiedlich sind.

00:11:18: Was ist dir der liebste Zeit?

00:11:20: Oder gibt´s das gar nicht?

00:11:21: Na ja erstmal muss man sagen wenn man sich entscheidet einen Film über ein CG zu machen

00:11:29: usw.,

00:11:32: abendfüllende Dokumentarfilme macht, dann ist das ja eine lange Reise.

00:11:38: Da muss man sich schon gut Gedanken machen darüber ob man das eigentlich will.

00:11:42: Das ist klar dass es nichts was wir irgendwie morgen anfangen und in den dreißig Tagen ist das vorbei.

00:11:52: Als der Kontakt entstand, war ich auf der einen Seite natürlich auch toll.

00:11:56: Ich muss dazu sagen, ich kannte euch!

00:11:59: Ich mag eure Arbeit aber mir war jetzt nicht bewusst wie umfassend sozusagen euer Schaffen ist und in dieser Kennenlernphase überlegt man sich das dann ja noch zweimal oder dreimal ob man das wirklich machen möchte.

00:12:17: Schwer beeindruckt von dem Prozess, also das Privileg zu haben in diesen Prozess mit einzutreten.

00:12:26: Das zu beobachten sozusagen vom ersten Moment wo sich Noten auf den Papier auf einmal in reale Klänge fahrend sind und das war schon toll!

00:12:41: der größte Gewinn für mich.

00:12:42: Also die Jahre mit euch oben im Dachsal möchte ich nicht missen, weil... also wie gesagt, ich bin Musikliebhaber und habe großes Interesse am schöpferischen Prozess.

00:12:59: Vieles davon ist jetzt auch gar nicht so unähnlich was jetzt Komposition, Arrangement etc.

00:13:06: anbelangt.

00:13:07: zur filmische Arbeit In gewisser Weise, das heißt ich bin nach wie vor begeistert von dem was wir da erleben und genau dieser Prozess also diese Jahre der Dreharbeiten waren für mich wirklich der wertvollste und spannendste Einblick.

00:13:26: Und ich habe so reich beschenkt worden an Wissen, an Einflüssen, an Handlungsstrategien, an Arbeitsweisen.

00:13:40: Ja, ich glaube, ich klingt gerade richtig begeistert.

00:13:44: Aber das waren wir ja auch oder sind wir hier auch?

00:13:47: Naja, ihr auch immer wieder mit jedem neuen Gesicht was ihr dann vor euch habt und es ist natürlich auch toll wie er arbeitet in diesem Kollektiv gemeinsam zu entscheiden welcher Sache, welchem Thema, welcher Person, welchen Werke euch widmet.

00:14:05: Ja, da gebe ich dir vollkommen recht auf.

00:14:07: Was ich insbesondere meinte war natürlich auch die Arbeit mit dir.

00:14:12: Weil das hat uns natürlich oder zumindestens... Da hat jeder anders drauf geschaut.

00:14:16: Jeder hat intensiver draufgeschaut und das hat nochmal einen anderen Teil unserer Geschichte hier auch gezeigt.

00:14:22: Und vor allem jetzt durch so eine Art Wiederkehr des Films ist noch mal eine andere Behandlung des Materials Weil wir arbeiten natürlich in der Regel ja nicht über zwei, drei Jahre an einem Stück.

00:14:35: Sondern wie du es eben beschrieben hast ja manchmal viel kürzeren Zeiträumen und deswegen ist die Betrachtung die du dir jetzt da auch angestellt hast und wie du gearbeitet hast das fand ich zum Beispiel sehr interessant und beflügelt einen noch bei der Arbeit.

00:14:51: Und das ist das glaube ich auch was du meintest gerade dieser Probenprozess.

00:14:55: Da fliegt die Zeit Der ist vielleicht dann auch lang aber man ist beflögelt.

00:15:00: Wie kam es denn zu dem Titel des Films, Why We Play?

00:15:04: Ich

00:15:04: weiß gar nicht.

00:15:05: Das war mit Sicherheit nicht der erste Titel.

00:15:10: Es gibt einen Film von Eugene Jarecki.

00:15:12: Der heißt why we fight.

00:15:14: Da geht's über die amerikanische Militärdoktrin.

00:15:17: Ein ganz anderes Thema als.

00:15:18: ich mag den Regisseur sehr und natürlich hat man so Titel... Dokumentarischer Klassiker irgendwie im Sinn und ich glaube, das war ein Anstoß.

00:15:33: Das umzumünzen in dieser Weise in das Why We Play weil es ist sehr gut trifft also die Motivation jedes Einzelnen.

00:15:42: Weil dann das ist ja das nächste Film.

00:15:46: Dokumentare für mich befassen sich... Vielleicht wird der Entstehung eines Werks oder mit einem Portrait einer Komponistin.

00:15:56: Aber Filme über Ensemble kenne ich jetzt tatsächlich nicht so viel, ehrlich gesagt auch nicht ... Nicht wirklich Referenzen in dem Sinne, auf die wir geschaut haben.

00:16:10: Aber das hat natürlich auch ein Pferdefuß, weil wenn du einen Film über ein Ensemble machst und jedem eine Stimme geben möchtest dann fürst du sehr viele Gespräche bei mindestens achtzehn Mitgliedern Und ich glaube die Essenz dessen in den Gesprächen, ließ sich immer wieder zurückführen auf diese Frage.

00:16:30: Warum machst du das denn eigentlich?

00:16:31: Das ist dieser Motor.

00:16:33: nicht alle von euch sind ja Gründungsmitglieder viele sind später dazugekommen manche sind gekommen und wieder gegangen

00:16:39: usw.,

00:16:40: es ist ein lebender Organismus und trotzdem trägt jeder mit seiner innersten Überzeugung dazu bei wer und was ihr seid, und was euch ausmacht.

00:16:51: Und das ändert... Das ist ja auch so eine Sache, weißt du?

00:16:53: Das hätte ich nicht erfahren, wenn ich nur so kurz vorbeigeschaut wäre, dass zu verstehen.

00:16:59: Das sind Ensemblebus.

00:16:59: mittlerweile glaube ich im sechsenvierzigsten Jahr ist ...das hat ja so viele Heutungen mitgemacht.

00:17:09: Ich selber habe in den paar Jahren die ich dabei, wir haben Leute verloren, es sind Leute ausgeschieden, in einen anderen Bereich übergegangen und so weiter, dann begreift man.

00:17:21: Also was das für ein Organismus ist.

00:17:29: Da gibst du mir jetzt gerade eine Idee vor.

00:17:31: Jetzt muss ich dich fragen warum machst Du das?

00:17:33: Was Du machst?

00:17:34: also warum bist Du Filmemacher geworden?

00:17:36: Dokumentarfilmemacher worden?

00:17:39: Du unterrichtest natürlich auch, also ich möchte es gar nicht beschränken.

00:17:42: Autor bist Du ja auch aber warum bist diese Richtung gegangen?

00:17:46: Was hat dich da hingebracht, was hat dich dabei gehalten?

00:17:48: Was begeistert dich heute

00:17:50: noch?".

00:17:50: Also ganz kurz und knapp.

00:17:56: In meiner Schulzeit, sagen wir mal so reden wir mal ab zwölf, dreizehn, vierzehnt

00:18:00: usw.,

00:18:01: irgendwann hatte ich das Glück mit einer Truppe von Jungs zusammen zu kommen in unserer Klasse.

00:18:06: die waren alle Musik.

00:18:09: Und viele von denen sind tatsächlich auch dem Milieu als Instrumentenbauer oder als Lehrer, als professionelle Musiker treu geblieben und so weiter.

00:18:21: Das war das erste Mal überhaupt, dass ich als junger Mensch irgendwie mit den persönlichen Ausdrogen mit Kreativität überhaupt zu tun haben.

00:18:29: Und diesen Schulfreund von damals verdank ich unheimlich viel, ich war damals aber selber... Ich spiele auch im Instrument oder so, liebhaber.

00:18:40: Ich war aber glaube ich nie so toll wie die damals.

00:18:46: Mein Hobby war eher Fotografie und Filme machen.

00:18:49: schon Damals, vielleicht in den Sechzehnten haben sich die ersten Weichen gestellt und gesagt, das könnte auch ein Beruf werden.

00:19:01: Nach der Schule und dem Zivildienst dachte ich dann, ja, ich gehe in die Richtung.

00:19:08: Eigentlich wollte ich Spielfirmen-Kammeramannen umwerden.

00:19:11: Man hat es auch eine Zeit lang in diese Richtung betrieben.

00:19:13: Ich bin im Ausland gewesen, habe als Assistenz gearbeitet bei großen Spielfilmproduktionen im Auslands.

00:19:20: Aber ich merkte irgendwie, irgendwie war es das noch nicht ganz.

00:19:26: Und dann gab es einen Erweckungserlebnis und das war... Ich habe eine Zeit lang in Florence gelebt Das Festival de Popoli, ein Dokumentarfilm-Festival in Italien.

00:19:37: Und da es waren Augenöffner.

00:19:40: Nach einer Woche Filme betrachten hat das jetzt alle schon sehr lange her

00:19:46: usw.,

00:19:46: weil mir klar ist genau das was ich machen möchte.

00:19:50: Es war einfach klar.

00:19:50: Ich hatte einen Bezug zur Film, zur Fotografie oder zur Kamera und so weiter.

00:19:54: Mir waren noch nicht richtig klar in welchem Bereich es ist.

00:19:58: Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen platt aber ich habe damals für mich entschieden, ich möchte Dokumentarfilme machen.

00:20:04: Dann habe ich angefangen meine ersten Themen zu recherchieren, zu schreiben und dann war das noch ein langer Weg bis es irgendwann auch geklappt hat mit dem ersten Werk.

00:20:14: Wie gesagt, da würde ich vielleicht noch gerne fragen.

00:20:17: Weil diese Podcasts sollen ja natürlich auch für junge Menschen wie du gerade sagtest und Studenten

00:20:25: aber auch

00:20:26: für Freunde das aus hohem modern interessant sein um zu sehen was für andere Wege als des Musikers oder so gibt es denn noch?

00:20:36: Ich hatte zum Beispiel meinen Podcast mit einem Bühnenbildner und Leitendesigner gemacht Und das ist vielleicht auch spannend aufzuzeigen.

00:20:42: Wie war denn nach dieser Idee dann der weitere Ausbildungsweg für dich?

00:20:47: Ich habe tatsächlich gar keine Ausbildung gemacht oder sagen wir mal so, die Ausbildung war der Markt.

00:20:53: Ich wollte ursprünglich an eine Filmschule gehen und ich komme eher aus dem Arbeitermilieu wenn es ... so, ob es überhaupt noch gibt.

00:21:09: Und mich haben damals die Aufnahmebedingungen an den Schulen, dass man damals München und so, die habe ich richtig eingeschüchtert

00:21:19: usw.,

00:21:20: dann dachte ich will ich da wirklich irgendwie hin und hab dann einen anderen Weg gewählt das ich halt direkt, wie gesagt in Köln und dann in Italien, habe ich für Filmproduktionen gearbeitet aber eben als Assistent im Kamerabereich Und irgendwann auch selber als Kameramann schon, aber das eher

00:21:42: im

00:21:43: Nachrichten-, im Industriebereich teilweise auch schon im Dokumentarischen.

00:21:48: Aber eher so in der Fernsehreportage und solche Sachen... ...und der Schritt hin dann tatsächlich zu sagen jetzt ich möchte jetzt mein eigener Regisseur und meine eigenen Filme machen und das irgendwie für sich selber zu behaupten ist war Natürlich erst mal nur eine fixe Idee, weil ich musste ziemlich schnell lernen.

00:22:09: Ja du warst ja irgendwie auf Referenzen und Netzwerke und so weiter.

00:22:14: Und ab dann plötzlich wollte ... Ja, wie soll man das sagen?

00:22:18: Nicht mit dem Kopf durch die Wand, aber ich habe sehr viele Klinken geputzt um zu schauen und meine Stoffe unterzubringen.

00:22:26: Das war am Anfang auch mühselig, aber irgendwann hat es dann tatsächlich geklappt, einfach die Produktionsfirma für ich damals gearbeitet habe.

00:22:36: Die mir diese Sachen damals ermöglicht hatte das man braucht natürlich auch irgendwie eine gute Seele, die einem vertraut haben wir dann glaube ich am Anfang erst mal so Kameraleute zur Seite gestellt ist dass man das irgendwie flankiert und guckt was denn jetzt der junge Mann da irgendwie will.

00:22:54: aber das ist eine Möglichkeit.

00:22:57: du hast es eben angesprochen Filmschule.

00:23:03: Der gängige und einfacher, nur nicht einfachere aber sicher zielorientiertere Weg ist eigentlich heute der Weg über die Filmschulen.

00:23:16: Ob ich das jedem so empfehlen kann wie ich es gemacht habe weiß ich nicht.

00:23:20: Ich glaube wirklich man sollte es über die Schulen schaffen weil die Schulen im Vergleich zu diesem individuellen Weg haben einen großen Vorteil, das heißt wenn man es mit der Qualifikation reinschaft bieten sie Netzwerke.

00:23:33: Also bieten Sie Zugang zum einen zu den Kommilitonen die man kennenlernt und die irgendwann sozusagen das zukünftige Netzwerk bilden.

00:23:44: Und die Schulen sind natürlich auch da mittlerein in die Redaktion, in die Produktionsfirma.

00:23:49: Man hat die Möglichkeiten sozusagen unter dem Schutzschild der Schule seine ersten Arbeiten zu entwickeln und eine gewisse Patronage dabei zu haben.

00:24:00: Das ist extrem hilfreich.

00:24:02: also das habe ich erst viel später begriffen als so.

00:24:06: welches große Privileg dass tatsächlich es an über eine Filmschule zu gehen als sich dann irgendwie direkt am Markt durchzuschlagen.

00:24:17: Vielleicht haben sich die Zeiten aber auch geändert, oder?

00:24:20: Also in der Zeit wo du groß geworden bist, wo du die Idee hattest und dann das versucht hast umzusetzen.

00:24:26: In der Zeit habe ich auch meine ersten Erfahrungen gemacht und da war es tatsächlich noch so... dass die Ausbildung gut war, das war so eine Art Altersversorgung.

00:24:36: Aber ansonsten hat man auch in meinem Beruf eher von dem amerikanischen Weg gesprochen als Assisten zu arbeiten und umso berühmter derjenige war, den du assistiert hast oder diejenigen, die du asistiert hast – als Ingenieure, als Tonmeister Aufnahmeleiter oder auch mit welchen Künstlern du gearbeitet hast, war dir dann eh dein Weg beschrieben und du hast genug zu tun gehabt ohne je eine Hochschule gesehen zu haben.

00:24:56: Ich würde das heute auch nicht mehr empfehlen, weil sich aber auch die Zeiten verändert haben.

00:25:00: Du bist ja immer noch lehrender.

00:25:03: Würdest du das so sehen?

00:25:04: Wie hat sich das in der Filmbranche verändert über den letzten vier Jahrzehnte?

00:25:10: Da gab es doch massive Veränderungen!

00:25:12: Ich glaube ich musste recht geben.

00:25:13: Wobei vielleicht muss man's mit Vorsicht betrachten, da ich bewege mich ja in der Blase und nicht sehe nur noch bei den Nachwuchsten im letzten zehn, zwanzig, dreißig Jahren groß geworden ist sozusagen in unserem Umfeld.

00:25:24: Aber in der Tat ... Man schaut sich auch nicht immer, jede Vita bis in die Anfänge zurück an.

00:25:30: Aber ich glaube schon auch, dass die Schulen eine gute, wichtige und große Arbeit machen.

00:25:39: Nichtsdestotrotz würde ich mir natürlich wünschen, dass es eben auch diese Quergängerschläge noch gibt.

00:25:50: Mir fällt spontan niemand in den Jüngeren ... Ja, ein Eindruck sagen könnte.

00:25:55: Geht doch immer noch.

00:25:57: Gibt es oder anders gefragt gibt es denn überhaupt noch so viel zu tun für Filmregisseure Kameraleute?

00:26:04: Das ist jetzt wirklich eine spannende Frage.

00:26:08: Es gibt sehr viele im Vergleich zur früheren Möglichkeit und Ausbildungsstätten national wie international in den Großstädten, aber auch in Regionen und Fachhochschulen.

00:26:24: Es gibt sehr viele Wege private und staatliche Schulen

00:26:30: usw.,

00:26:31: was eben auch bedeutet dass es viel mehr Talent am Markt gibt.

00:26:39: Und die Gezeiten der Branche sind ja ganz unterschiedlich.

00:26:44: Es gab eine Zeit lang vor ein paar Jahren, als mit den Streamern so viele Private kamen und es gerade zu Pumpte.

00:26:51: das ganze Flaut jetzt gerade wieder ein bisschen ab.

00:26:54: Die Dings, die Kultur

00:26:57: etc.,

00:26:57: Etas sind extrem unter Druck.

00:27:00: wenn man das dreißig Jahre lang macht dann erlebt man diese diese Gezeichen.

00:27:07: im Vergleich zu was das sich zum Internationale, also das ich zu Lateinamerika oder den afrikanischen Kontinenten und so weiter geht es uns immer noch wahnsinnig gut.

00:27:17: Und trotzdem muss man sagen, es wird wahnsinnlich viel ausgebildet finden die denn alle einen Platz.

00:27:25: Was man auch dazu sagen muss ist dass nicht alle die Staaten beispielsweise mit dem Ziel, Dokumentarfilm und Regie dann auch notwendigerweise in diesem Beruf reösieren müssen.

00:27:36: Auch da entscheidet sich entlang des Lebenswegs der Referenzen die man aufbaut, der Begegnungen die man hat vielleicht noch mal einen Talent auch in eine komplett andere Richtung.

00:27:47: Und es ist auch kein Geheimnis, dass viele von uns gerade im Dokumentarbereich von einer Mischkalkulation leben also ausschließlich vom abendfüllenden künstlerischen Arthausdokumentarfilm zu erleben das ist schon ein Kunststück.

00:28:04: Also viele meiner Kolleginnen und Kollegen haben eben auch noch andere Erwerbsmöglichkeiten über die Kamera, über das Schreiben.

00:28:15: Über den Ton, über den Schnitt, über die Lehre und so weiter um es irgendwie für sich möglich zu machen.

00:28:21: Wie ist es bei dir eigentlich?

00:28:23: Du machst jenseits des Auswarmels noch...

00:28:26: Ja ich mache da immer noch viel.

00:28:28: Ich hatte das mal ein bisschen zurückgefahren aber jetzt kommen dann noch immer mehr interessante Sachen, aber ich würde die Frage genauso beantworten wie du.

00:28:35: Ich finde das wahnsinnig toll was wir für Ausbildungsmöglichkeiten in Deutschland haben und es wird viel zu wenig betont weil die gibt's nur in Deutschland.

00:28:42: also wenn ich jetzt die Aufnahme leite die Tonmeister, die Toningenieur oder die Medienleute sehe.

00:28:47: Also fantastisch die Auswirkungen die wir hier haben.

00:28:50: Allerdings gibt es auch einen großen Aufnahmemarkt, all dieser Fachkräfte der so nicht mehr existiert.

00:28:55: Das nennen wir öffentlich rechtlichen Rundfunk.

00:28:57: Der bricht ja mehr und mehr zusammen aus verschiedenen Gründen.

00:29:00: dazu ist jetzt hier nicht da Raum um das zu beleuchten aber das ist einfach Fakt er bricht zusammen.

00:29:05: Da werden Stellen nicht mehr besetzt die es mal gab Und das ist ja schon ein Prozess der geht über viele Jahre.

00:29:10: Auf der anderen Seite tun sich Dinge auf.

00:29:12: Du hast ja eben gerade das Streaming genannt, aber auf die andere Seite haben sie auch Produktionsmethoden vereinfacht.

00:29:18: Das siehst du in der Kamera und mit dem Ton.

00:29:20: Du kannst ja heute mit einfachsten Geräten schon viel erreichen als ich groß geworden bin.

00:29:27: Da war eine Riesenmaschine, die musste eingemessen werden Als ich bei Rockpalast als Assistant Engineer gearbeitet habe und bei Scorpions, das waren Riesenmaschinen.

00:29:35: Die konnten sich Studenten nicht erlauben.

00:29:37: Heute kann sich ein Student in den sixty- vier Kanälen digital easy erlaubt also nicht easy aber dass es machbar ja was früher unmöglich gewesen ist.

00:29:46: Und da liegen jetzt dreißig Jahre dazwischen.

00:29:48: von KI hab ich jetzt noch nicht

00:29:49: gesprochen.

00:29:50: all das was uns jetzt noch bevorsteht was wir zum Teil schon sehen Das wird nochmal einer Riesenveränderung geben.

00:29:57: Aber auf deine Frage nochmal zurück zu kommen Ja Und ich finde auch immer, dass mir galt die Frage jetzt nur um genau das zu schattieren was du gesagt hast.

00:30:09: Erstens Du bist ja auch nur weitergekommen weil du dafür gebrannt hast.

00:30:16: und heute kann man sogar auf Hochschulen gehen wenn man dafür brennt.

00:30:20: und wenn man da für brennend dann macht man so wie Du das gemacht hast, so wie ich das gemacht habe.

00:30:25: Auch neben dem Weg der durch die Hochschule, durch die Klausuren und so weiter vorgeschrieben ist... Wenn man so ein Interesse hat, dann schaut man ja links und rechts und lernt mal Leute kennen.

00:30:35: Netzwerk!

00:30:36: Und da wird keiner untergehen wenn du dafür brennst.

00:30:38: So, wenn du natürlich davon träumst nur mit einer Ausbildung einen strengenden Weg zu gehen und dann das mocht Geld als sonst was zu machen, dann könnte es unter Umständen schwierig werden.

00:30:49: aber ich glaube das gilt für jeden Beruf.

00:30:51: Schau dir an Junge Leute, die heute Rechtsarbeit studieren.

00:30:54: Was mit denen passiert?

00:30:55: Mir fällt da eine Geschichte gerade noch ein, auf die wir jetzt noch gar nicht groß abgehoben haben und zwar ist ja das Ensemble modern in dieser Begegnung mit Frank Zappa für mich wirklich ein ganz wichtiger Meilenstein gewesen.

00:31:14: Das erste Mal gesehen habe ich in Frankfurt in der alten Oper.

00:31:18: Da hätten wir uns auch treffen können.

00:31:20: Ja,

00:31:20: da hätten wir es treffen können, ja.

00:31:22: Drineinzig ist Frank Zapper geschorben und vierneinzig habe ich entschieden meinen allerersten Film zu sehen.

00:31:29: also das ist diese Begegnung von Dich eben sprach beim Festival de Poupel über dreieinundzig genau in dem Jahr.

00:31:36: Und ja, das war für mich so ein Meilenstein.

00:31:40: Das war genau der Moment, also zweiundneunzig, dreinundzig, vierneunzig als ich entschieden habe – Ich möchte Regie führen und einen Film machen über diesen Musiker, der damals gerade verstorben war.

00:31:50: Und das war der Anfang.

00:31:52: Man hat dafür gebrannt, es war wichtig zu machen, dass das Erlebnis bahnbrechen ist.

00:32:00: Es war ein ganz tolles Konzert, was wir damals hatten.

00:32:03: Ja.

00:32:04: Und was glaube ich auch für euch in eurer gesamten Karriere sehr wichtig

00:32:08: war?

00:32:09: Das können die sicherlich die ältere Mitglieder noch besser beschreiben, die dies erfunden haben... Ich bin ja quasi auch als Mitarbeiter dazugekommen sozusagen und das war für mich auch das Kennenlernen mit dem Osho Modern, mit Frank Zappa aus verschiedenen Umständen durch das Material amerikanischer Leutbrechersystem wie Zapper verwenden wollte und man wollte auch jemandem haben der neue Musikerfahrung hatte.

00:32:29: Ich hatte damals schon mit Stockhausen als Student gearbeitet Und so durfte ich das damals, also ich durfte es damals machen.

00:32:35: Das war ja auch einer meiner Heroes, Frank Zappa und so haben wir uns kennengelernt.

00:32:39: So ging dann der Weg auch weiter mit Heiner und dann Gesellschafter seit.

00:32:45: aber dieses Brennen war bestimmt für dich nicht so unentscheidend bei dem... Film, den wir heute Abend sehen.

00:32:51: Weil du hast es eben schon angesprochen.

00:32:52: Allein die Daten beschreiben ja den Weg.

00:32:54: Zwanzigneunzehn kam der Anruf.

00:32:56: Wir haben heute April zwanzigsechsenzwanzig.

00:33:00: Auch für ein Film ist das ja ein langer Weg.

00:33:02: Was für Dinge sind dir da besonders in Erinnerung geblieben auf dieser ganzen Reise des Films?

00:33:07: Naja über die Zeit mit euch.

00:33:09: also Wir können jetzt gar nicht all die Komponisten auflisten.

00:33:13: Die Konzerte, Proben

00:33:15: etc.,

00:33:15: die wir gemeinsam erlebt haben und es ist ja auch leider nicht alles im Film.

00:33:20: Es gibt natürlich gar nichts worauf man.

00:33:24: vielleicht.

00:33:26: zwei Dinge auf die ich hier noch mal abheben möchte.

00:33:28: zum einen das macht man ja nicht alleine meine ganz wichtigen Mitstreiterinnen mit Streit bei meiner beiden Kameraleute Ebrahim Al-Fadalla und Mort Mascred, noch viele andere.

00:33:40: Vor allen Dingen die beiden Markus Rehpholz der Tonengineer und vor allem Philipp Altwonneberger mein Editor, der mit mehr Jahre im Schneiderraum verbracht hat also ohne die wäre das natürlich auch unsere Produktionsfirma Armat filmen mit Andrea Rockhorn und Ulla Lehmann Und viele andere mehr, die da ... Das möchte ich noch mal hier betonen.

00:34:06: Das macht man nicht alleine, sondern das macht mit wichtigen Mitstreitern.

00:34:11: und das Schwierigste anstrengendste.

00:34:22: Teilweise auch schmerzhafteste war tatsächlich der Film-Schnittprozess.

00:34:28: Wir haben ... Wir haben noch nie so lange an einem Film gesessen.

00:34:32: Wenn ich jetzt sage, das ging über zwei Jahre ... Ich hab's nicht an Tagen nachgerechnet oder da ... Ich habe jetzt nicht das genaue Zeitmas dafür aber es waren wirklich weite Strecken des Jahres.

00:34:49: und nicht zu vergessen, ich bin ja auch noch an der Filmakademie tätig usw.

00:34:53: Das heißt, das sind alles Dinge die man irgendwie in Nächten an Wochenenden

00:34:58: usw.,

00:35:00: Ob das war schon ein großes Wort, aber es war auch ein Opfer.

00:35:05: Ja, das glaube ich!

00:35:06: Und ... Es war auch im Kampf tatsächlich die Form zu finden.

00:35:13: Das darf man sagen.

00:35:16: also was wie schaffst du das?

00:35:21: Dass ensemble ihm jetzt erzählen, die Historie nicht zu vergessen alle eine Stimme zu geben und die Prozesse abzubilden Musik sinnlich erfahrbar zu machen, weil das ist ja das nächste.

00:35:36: Also zeitgenössische Musik ist ja nicht immer einfach zugänglich und irgendwann merkst du, dass du brauchst auch eine gewisse Lauflänge um überhaupt in die Musik eintauchen zu können.

00:35:48: Das heißt wie arbeitest du mit den einzelnen Flächen?

00:35:54: Wie löst du das ab?

00:35:56: Wiffelerklärung... Verträgt.

00:35:58: Ich erinnere mich an frühe Fassung, die waren fürchterlich didaktisch, weil ich dachte, ich müsste alles irgendwie erklären und wir haben ja auch sehr viel Gespräche geführt.

00:36:06: Wir hätten das auch alles tun können.

00:36:08: Und trotzdem also die Form ... Die Formen für diesen Film zu finden, das war eine harte Nuss.

00:36:15: Weil es da auch so eine Vielfalt ist, auf die du getroffen bist oder?

00:36:18: Ja, insofern spielt natürlich... Eine Rolle, du möchtest natürlich Varianz sein.

00:36:24: Natürlich hätte man sagen können auch immer wir widmen uns jetzt nur der Entstehung von Hause auf Kohl von Heiner Goebbels und dann... Wie gesagt, dann bleibst du vom ersten Moment dabei bis zur Oberfunktion.

00:36:37: Das kann man machen aber wir haben ja ich weiß nicht wie viele Werke es jetzt sind die wir in dem Film erzählen, die wir aber auch nicht immer auserzählen.

00:36:46: also an manchen Prozessen sind wir am Anfang dabei mal in der Mitte und trotzdem versuchst das irgendwie prozessoral zu verweben.

00:36:55: Du möchtest so viel wie möglich zeigen, du möchtes aber auch soviel mit möglichst Strecke haben wo du in die einzelnen Werke eintauchen kannst.

00:37:03: Und wie wirst du dem gerecht?

00:37:06: Kannst du dem überhaupt gerecht werden, wenn du gewisse Teile rauslässt?

00:37:10: und ein anderer Prinzip war auch das wir ... Ich hatte ja vorhin gesagt.

00:37:16: Es gibt viele Filme über Komponisten oder Direktin

00:37:21: usw.,

00:37:21: aber wir wollten die Stimme den Musikerinnen geben!

00:37:26: kann man den dann sozusagen die Schöpfer der Werke ganz außen vorlassen, sollen wir das so radikal machen.

00:37:33: Wie bilden wir da die Verhältnisse ab?

00:37:35: Und wer erzählt hier was?

00:37:36: Wiffel erzählt sich in der Situation und Wiffle braucht vielleicht noch ein bisschen zusätzlichen Kommentar.

00:37:43: also wie schaffst du da eine Varianz?

00:37:45: Also diese Art der Verwebung... Das ist mich jetzt auch nochmal Kompositionen hin und so weiter.

00:37:54: Schwierig.

00:37:56: Und ich bin sehr glücklich, dass es jetzt die Formen gefunden hat, die es hat.

00:38:02: Ich meine du warst ja auch noch mal.

00:38:04: vielen Dank dafür.

00:38:05: Du hast uns ja sehr geholfen dann in der Tonmischung.

00:38:11: Was war das Maximum an Spuren bei ...

00:38:14: Nee, Quartien auf dem Meer.

00:38:16: Irgendwas um die hundert dreißig vierzig Spuren oder sowas?

00:38:21: Also wir haben ja im Arbeitsschnitt immer mit so einem Temp-Mix gearbeitet, aber dann auf einmal in der Tonmischung auch noch mal die ganze Palette und alle Schubladen aufgemacht zu bekommen.

00:38:36: Halleluja!

00:38:39: Auch das Sound von dem Ding ist ein großer Spaß.

00:38:45: Ja und das ist vielleicht auch nochmal zur Erklärung für all die, die den Filmen dann sehen.

00:38:50: Das sind natürlich keine Produktionen sondern du bist ja an ganz verschiedenen Zeitpunkten immer zu unseren Projekten gekommen.

00:38:58: Und das waren ja manchmal Vorproben, das waren Proben, dass waren Aufführungen und ganz unterschiedlich.

00:39:03: Du hast ja mit unterschiedlichen Teams gearbeitet also in dem Fall Bild- und Tonteams oder Aufnahmetheams Und da schied ich auch Teams bei uns getroffen, zum Beispiel Haus auf Kolbe ausgestattet.

00:39:14: Schon mit vielen Hundert Spuren, die man anzapfen konnte.

00:39:18: aber das war ja nur Anzapfenaufnehmen Da ist ja noch nichts gemischt, nichts gemacht.

00:39:22: Das stellt nicht dar wie es wirklich im Raum geklungen hat und zum anderen waren es ja nur Mitschnitte von.

00:39:29: wir haben nachher Mitschnitten von Kamera Mikrofon genommen Von Knöpfen, die für Aufnahme gedacht waren und das fand ich sehr spannend und so ist das entstanden.

00:39:43: Aber das ist vielleicht auch das Spannende, wie man aus diesen Produktionsmethoden dann trotzdem so ein hervorragendes Ergebnis erzielen kann.

00:39:51: Wobei man natürlich ... Man könnte sich immer noch anders vorstellen, aber das fand ich tatsächlich den Reiz, weil es die Situation gezeigt hat.

00:40:02: Den Arbeitsprozess!

00:40:04: Und das gehört auch immer eine Portion Glück?

00:40:07: Also wir haben auch Mikrofone, kosten Geld und sind in der Ausrüstung endlich.

00:40:13: Und man schaut dann immer was geht irgendwie oder auch noch einzelne Musikerinnen und Musiker auszustatten und trotzdem sozusagen im Eifer des Gefechts dann Dialoge mitzubekommen.

00:40:25: ja also diese kleinen Momente wie beispielsweise bei mit Ingolmetsmacher Marc-André darauf lauern wird natürlich...

00:40:36: im Film hören und sehen.

00:40:38: Darauf lauern wir natürlich, ne?

00:40:41: Du bist eigentlich permanent auf der Lauer.

00:40:45: Und gräbst dich da mit deiner Kamera ein irgendwo zwischen den Positionen, das eben nicht alleine sondern mit deinen Kolleginnen und Kollegen bis dem Augenkartakt.

00:40:57: also wenn man nicht mit Walkie Talkies oder sonst wie gearbeitet, sondern eigentlich nur über Mugsmäuschen still ... Signale, auch da mussten wir unsere Routinen natürlich erst mal entwickeln zu begreifen.

00:41:10: Was dreht der andere denn überhaupt?

00:41:12: Was könnte das sein, was er redet?

00:41:13: Wir haben jetzt kein Telly oder wie das heißt heute also kein Return Video umzusehen, was der andere gerade macht und das war schon eine große Freude da eingegraben zwischen euch irgendwie mit dabei sein

00:41:31: zu dürfen.

00:41:32: Ja vielleicht noch mal für den Zuhörer, für denen jetzt Teddy oder bestimmte Aufnahmeprozesse über die wir gesprochen haben nicht natürlich klingen.

00:41:42: Wenn wir jetzt etwas im Fernsehen sehen oder in der Mediathek heute dann ist das ja in der Regel gut produziert.

00:41:49: Das heißt aber auch dass ein großes Team von X-Kameraläuten einem Aufnahmeleutereiter im besten Fall noch ein Übergang großes Tuneteam mit einem Aufnahmewagen Wenigstens bei der Generalprobe, bei den Proben davor waren.

00:42:01: Es gab viele Besprechungen.

00:42:03: Alle sind miteinander über eine... Art von Kommunikation verbunden.

00:42:08: Unter Regisseur gibt die Kommandos, welche Kamera dann geschnitten wird.

00:42:12: Alle werden aber immer mitgeschnitten.

00:42:14: Was wir vielleicht live sind ist Live-Geschnitten, aber alle werden nebenher quer noch mal mitgezeichnet.

00:42:19: Das ist das vielleicht was danach produziert wird und so entstehen viele Dinge, die wir im Fernsehen sehen.

00:42:25: Und es gibt auch Menschen, die bezeichnen das als eine Zeigestockregie weil wenn die Geige spielt, sind wie die Geiger.

00:42:32: Wenn der Dirigent den Einsatz gibt oder die Sängerin auftritt Sehen wir die Sängerin so.

00:42:37: Aber dieser Film ist ganz anders, weil ... Wir bekommen ganz andere ... Also, Why We Play aus homo-modernem Why We play is ein ganz anderer Musikfilm, finde ich.

00:42:46: Weil er ... Es ist nicht ... Wir sehen auch Konzerte.

00:42:51: Sie sehen ja Ausschnitte aus Konzerten.

00:42:53: Aber wir sehen immer ganz andere Momente, nämlich die Momente dazwischenliegen.

00:42:58: Die Momente vor sind, das entstehen es, die fragilen Momente.

00:43:03: Nicht diese Linewand?

00:43:08: Das macht ja den Film so spannend und aufregend.

00:43:11: Ich glaube, das ist ganz wichtig, dass du das sagst.

00:43:14: Weil das war genau das was wir eigentlich überwinden wollten.

00:43:19: Diese abgezirkelte Kameraposition vom Ü-Wagen aus mit dem Mischpult dann verbunden wo du auch nur Gruppen zeigst.

00:43:31: Es ist eine häufig sehr... sehr flächige, sehr distanzierte Art der Aufzeichnung und das hat einfach lange gedauert sozusagen dieser Art von Bildsprache.

00:43:51: zu überwinden und eine ganz andere Dichte und Nähe zu schaffen, indem man sich tatsächlich im Ensemble, ich nenne das jetzt einfach mal eingräbt oder mit langen Brennenweiten arbeitet.

00:44:03: Und auch das wie gesagt ist uns nicht in den Schoß gefallen sondern ging durchs Ausprobieren ja und auch durch ein Verstehen wiederkehrende Abläufe Verdichtung.

00:44:19: Und ja, ich glaube das ist wirklich ein deutlicher Unverschied zu der herkömmlichen Konzertaufzeichnung und natürlich nur möglich weil ihr Bock auf uns hat.

00:44:42: Natürlich ist man manchmal auch ein bisschen trampelig und macht Krach.

00:44:45: Und so weiter, also ich war tatsächlich sehr nachsichtig mit uns und nicht nur ihr sondern auch die Komponistinnen und Komponnisten, deren Zeit ja wirklich extrem kostbar ist das darf... Also die kommen hierher hören ihre Sachen zum ersten Mal und dann stehen da irgendwie noch ein paar andere im Raum.

00:45:05: Das darf man nicht unterschätzen, dass es schon auch ein Geschenk war uns da aus auszuhalten.

00:45:12: Ja,

00:45:13: aber für uns war es auch ein Geschenk und das ist ja auf dem gegenseitiges Wasser Traum gestoßen.

00:45:17: also ich kenne das schon auch aus meinem beruflichen Leben nicht auch beim Aso Modern dass auch Kamerateams oder überhaupt teams fremde Teams die dann in einer Formation eintauchen eine Gruppe Das kann manchmal sehr stören sein je nachdem wie sie sich verhalten vor allem Kamerteams Aus verschiedenen Gründen Die Arbeit natürlich unter Zeitdruck haben wir gerade gesprochen wenn es was Aktuelles ist oder aber auch weil die an bestimmten anderen Aufwand brauchen, wenn wir über Musik sprechen.

00:45:44: Die brauchen natürlich ja dann auch ein anderes Raum, anderes Licht.

00:45:48: Kamera-Positionen und Aufstellungen, die brauchen einen Raum, die müssen miteinander reden.

00:45:53: Das ist eigentlich erstmal was, was eine Beinerprobe bei einem Konzert, das wir nicht hören wollen, sag ich mal, eigentlich auch nicht sehen wollen.

00:46:01: Aber dadurch, dass die Zusammenarbeit finde ich, das hat auf so näherbaren Boden gesunken Das

00:46:10: war ja

00:46:12: ganz natürlich, fand ich.

00:46:13: So hab' ich das zumindest immer wahrgenommen.

00:46:15: Die unsere Zusammenarbeit und die Entstehung.

00:46:20: Vielleicht jetzt noch mal eine ganz persönliche Frage was bedeutet dir dieser Film?

00:46:23: Du hast das hier nicht dein erster Film es wird auch nicht dein letzter Film.

00:46:26: du bist bestimmt schon in den nächsten Projekten zu arbeiten am Arbeiten.

00:46:29: da würde ich dich auch gleich gerne nochmal zu fragen aber was bedeutet Dir besonders dieser Film?

00:46:34: Was ist das...was in Deinem Herzen bleibt bei diesem Film?

00:46:37: Das is ja immer auch ein... Abschied nehmen, also ich habe die Tage noch mit meinem Team genau darüber gesprochen.

00:46:45: Wir haben ja die Dreharbeiten schon vor geraumer Zeit beendet und für alle war es irgendwie auch schmerzhaft oder traurig sozusagen jetzt eben nicht mehr... Also ihr werdet uns nicht die Tür vor der Nase zu machen, wenn wir noch mal wieder kommen.

00:47:03: Aber es geht einfach etwas zur Ende.

00:47:06: Man ist jetzt irgendwie sozusagen nicht mal Teil dieser ganzen Bewegung und da bleibt einfach eine tolle Erinnerung zurück.

00:47:18: also das ist etwas was du und alle Alle, die bei uns mitgehen.

00:47:23: Also aus dem engsten Stab wollen diese Zeiten nicht wissen.

00:47:26: Das war einfach ein sehr intensives Erlebnis an diesen Prozessen beteiligt zu sein.

00:47:34: Das ist schon mal ganz wichtig.

00:47:36: Der Film ... An sich der ist für mich... Ich hab den so ... klarweilig ist, dass ich nur weiß warum.

00:47:49: Dann machst du die Tonmischung, dann machst du den Farbkorrektur, dann hast du die Bauchbilden und trotzdem du musst immer wieder von Witti Ausspielungen usw.

00:47:58: Ich sehe glaube ich heute Abend sehe ich das erste Mal auf großer Leinwand jetzt die ganz finale Fassung.

00:48:08: Das heißt, dazu habe ich noch nicht wirklich einen Abstand gefunden und wir haben natürlich durch den Festivalstaat sondern die Kinoauswertung.

00:48:16: dann kommt die Auseinandersetzung mit dem Publikum.

00:48:21: Dann kommt die auseinandersetzung mit der Kritik wo du da anhören musst also... Wir werden sehen, ob wieder das Ganze ankommt.

00:48:33: Das Nächste ist ... Also wir haben hier mit einem Sygé und Genre zu tun

00:48:39: usw.,

00:48:40: das ist jetzt nicht Hollywood Marvel Blockbuster.

00:48:45: Das reden wir von zeitgenössischer Musik.

00:48:51: Mal gucken wie es so wird.

00:48:53: Ich freue mich total drauf!

00:48:57: Den Film, den mache ich doch auch und vor allen Dingen weil ich es wichtig und spannend finde diese Art von Musik und diesen Schöpfungsprozess einem größeren Publikum zugänglich zu machen.

00:49:15: Das ist doch das warum.

00:49:17: ich möchte sozusagen einfach den Bauchladen aufmachen und gucken dass so viele Leute wie möglich sehen und ich weiß sozusagen aus Test-Screenings, die wir hatten

00:49:28: usw.,

00:49:29: dass das schon auch funktioniert.

00:49:30: Die Leute mit dem Film zum Staunen zu bringen und Neugier und Zugang zu schaffen.

00:49:36: Aber wie gesagt so der Frage, wie es mir jetzt damit geht?

00:49:39: Ich habe noch keinen Abstand dazu gefunden und dazugehört glaube ich dann eben genau diese Erfahrung.

00:49:48: Festival, Kinoauswertung, Fernseh-Auswertungen, World Sales.

00:49:52: Alles was dann jetzt so soll und dass das wird eine Zeit brauchen.

00:49:55: also fragt mich in einem Jahr noch mal.

00:49:56: Okay ja ich frage dich werde darauf zurückkommen aber wie ist denn jetzt der weitere Weg des Films?

00:50:02: Wir haben heute Abend ein Preview hier in Frankfurt mit eigentlich einen sehr schönen tollen Kino weil sich auch noch von früher kenne.

00:50:11: Und dann geht der Film, hast du gesagt zu den Festivals?

00:50:14: Genau.

00:50:16: Das

00:50:16: heißt die eigentliche Kinepremiere für die Öffentlichkeit oder wie beschreibst du das ist dann wo?

00:50:22: Genau.

00:50:22: also das ist so der wenn es schön für einen Film läuft man wünscht man sich immer dass man erstmal auf die Filmfestivals geht.

00:50:31: ja wir laufen jetzt in Frankfurt.

00:50:36: Tatsächlich die Welt-Ur-Aufführung ist natürlich der Hit, weil ihr nun mal hier sitzt.

00:50:42: Und danach dann München und dann ist klar ...

00:50:46: Stimmt ja in München!

00:50:47: Also Dokumentarfilm fest München.

00:50:50: Dann kommt der Kinostart.

00:50:55: Wenn ich mich rechter erinnere, das heißt dann läuft der Film bundesweit in deutschen Kinos Und parallel dazu sind wir noch dabei, die internationale Auswertung zu suchen.

00:51:10: Da kann ich jetzt noch nicht so viel sagen.

00:51:12: es gibt einen Termin in Großbritannien was mich sehr freut und natürlich wollen wir auch gerne in die Epizentren der zeitgenössischen Musik und den Film dort zeigen.

00:51:25: also mal schauen welcher Weg das wird.

00:51:28: Und dann haben wir einen Weltvertrieb Euroarts, der den Film dann international auch anbietet.

00:51:36: und nicht zu vergessen unser wichtiger Fernsehsender-Partner der SWR, der diesen Film wahrscheinlich nach der Kino ... Ich schätze mal dass er dann um sieben zwanzig ins Fernsehen kommt.

00:51:51: Super!

00:51:52: Also es gibt ... Er wird seinen Weg.

00:51:58: Das war Nebenstimmen, der Podcast von und mit Mitgliedern des Ensemble Modern.

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